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Tür #11


Let’s share the secret! von comic book guy bei pixdaus.com

jo$ signTür #11

Der Mensch steht vor einem Spiegel und ist sich seiner selbst bewusst. Das “Ich” denkt über “Ich” nach. Der Geist reflektiert seine eigene Existenz.

Der Mensch hat ein Bewusstsein. Mit diesem Bewusstsein setzt er sich zu sich und sich zu anderen in Relation.

Bedingt also das Bewusstsein das Selbstbewusstsein als Voraussetzung? Erzeugt das “Ich” das Bewusstsein, oder kann das “Ich” erst entstehen durch die Vorstellungsinhalte des Bewusstseins?

Nach Nietzsche ist das Bewusstsein nur ein Teil des menschlichen Nervensystems. Es ist ein Instrument zur Bewältigung des Überlebens. Eine Manifestation des “Willen zur Macht”. Schopenhauer sagt: Bewußtsein ist ein Erzeugnis des “Willens zum Leben”.

Eine andere Formulierung des Bewusstseins:
Gustav Theodor Fechner definiert das Bewusstsein als “ein Sein, das weiß, wie es ist, und ganz so ist, wie es weiß, daß es ist”.

Wann und wie kommt jetzt die Seele ins Spiel? Ist die Seele also ein Produkt des Bewusstseins, oder umfasst die Seele das Bewusstsein und alle weiteren Nerven- und Ganglienemissionen des Menschen?

Tür #8


Tree of life von comic book guy bei pixdaus.com

jo$ signTür #8

Die Grundsubstanz der Menschenrechte ist die Würde. Sie ist der grundsätzliche Besitz und Zustand jedes Menschen. Der Mensch als einzelne Person ist aus dieser Sicht autonom. Er braucht keine religiöse oder ideologische Legitimation oder Einordnung.

Der Mensch besitzt individualistische Freiheits-Rechte und erfährt daraus aber gleichzeitig kollektive Pflichten, zum Erhalt dieses Systems.

Die Rechte des Menschen sind keine festgeschriebenen Rechte, aber auch nicht bloße Ideen. Sie sind nicht real fassbar, noch sind sie reine theoretische Gedankengebäude.

Sie entstammen sowohl religiösen, als auch aufklärerischen Gedanken jedweder Couleur. Keiner kann sie für sich reklamieren, ohne sie gleichzeitig dem Andersdenkenden zuzugestehen.

Wochenrasen


↑graphitcity-Desktop von jo jmatic via Ipernity

Da ist doch gerade eine Woche an mir vorbei gerast. Habt Ihr die auch gesehen? Hmpf, … das passiert mir dauernd: Kaum geht so ‘ne ordinäre Woche in die Startlöcher … Peng! … is’ sie auch schon weg! Rast an mir vorbei, als ob sie eine Packung Nihilisten-Mints verputzt hat.

Ich bin langsam zu schnell zu alt zu langsam für dieses Zeitkontinuum, oder, wie der Ranger schon sagte: [weiter nach dem Klick]

Einzellerschweben


“hey doctor!” von noname bei pixdaus.com

Hatte gestern Stress mit der Polizei. Hatte mich verfahren und fragte einen Polizisten nach dem Weg.

Der meinte ich hätte Drogen genommen.

Sagte ihm, dass, wenn er recht hätte, es sich dann ja wohl um ein schwebendes Verfahren handele.

Fragt er mich, ob ich ihn auf den Arm nehmen wolle.

Sagte ihm, dass ich ihn ja durchaus nett fände, aber das jetzt wohl etwas zu schnell ginge mit uns beiden.

Verbrachte die Nacht als Einzeller.

Zum Mittagessen Streifenhörnchen.

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Körperbauwettkampf

Durchblick von jo jmatic, 2008; via Ipernity
↑Bodybuiling Südwestdeutsche Meisterschaft 2008
von jo jmatic, 2008; via Ipernity

Ich war auf einer Bodybuildingveranstaltung, einer Meisterschaft, einer südwestdeutschen Meisterschaft. Hier bei uns im schönen Bad Kreuznach.

Nein, nicht als Teilnehmer (es gab keine “No Training – Just do it and have fun”- Klasse), sondern als Zuschauer. Oder als Alien? Ich bin nicht sicher, denn das ist schon eine andere Welt.

Also, im Prinzip war die Veranstaltung so was hier:

[weitere Polaroids und neue Einsichten nach dem Klick ...]

Laaangsaaamer

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↑Don’t eat yellow snow
von jo jmatic, 2008 via Ipernity

Cool, aber langsam
Die Temperatur des Gehirns beeinflusst bei Zebrafinken das Tempo der Melodien

Der Gesang von Zebrafinken lässt sich durch Kühlen spezieller Regionen im Gehirn der Vögel steuern. Die niedrigere Temperatur bewirkt ein langsameres Zwitschern der Melodie, ohne aber den Gesamtrhythmus oder die Tonhöhe zu beeinflussen, haben amerikanische Forscher um Michael Long vom Massachusetts Institute of Technologie in Cambridge herausgefunden.

Einen ähnlichen Mechanismus könnte es für die Sprachsteuerung auch beim Menschen geben, schreiben sie.

Ich beantrage die sofortige drastische Senkung der Raumtemperatur im deutschen Bundestag, in den Vorstandsetagen der deutschen Banken und die Schockfrostung von George W. Bush und Dieter Bohlen.

Das hilft dann zwar nicht, dass die Reden vernünftiger werden, aber sie werden laaangsaaameeer und man kann sich schneller in Sicherheit bringen.

Vorschlag zur praktischen Durchführung:
Es wird Winter. Reißt einfach die Fenster raus. Sie werden laaangsaaameeer Unfug von sich geben und schneller arbeiten.

Dieser Vergleich zwischen Forschung und Politik ist politisch absolut unkorrekt, verursacht argumentativen Kollateralschaden und stellt zudem D. Bohlen in eine Reihe mit …

Och, nö, das ist schon in Ordnung.

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