Habe Gerhard im Diakonie-Krankenhaus besucht. War mit ihm vorm Haupteingang rauchen. War ein echt bewusstseinserweiterndes Erlebnis: Regen, schneidender Wind, Menschen die Herzinfarktdiagnosen in Handys brllen (wegen dem Wind, oder der schwerhrigen Verwandschaft, oder wegen beidem). Bin dankbar. Gerhard rauchte zur Sicherheit gleich mehrere Zigaretten – der Weg ist halt weit. Htte ich auch so gemacht.

Die Aufzge in der Diakonie sprechen nicht. Schade. Wir haben sie trotzdem benutzt und auch mit ihnen gesprochen – man kann nie wissen.

Ansonsten war’s ruhig auf der Arsch-Abteilung. Ach ja, er liegt auf Station 6b “Arsch- und Pillermannabteilung”, Zimmer 26. Hbsche Krankenschwestern hat’s dort bis dato nicht – sagt Gerhard. Kann ja noch werden – sage ich.

Nach den Zigaretten gab’s Abendessen. “Graubrot”, sagt Gerhard. “Toller Name, macht Appetit.”, denke ich. Krankenschwestertechnisch gab’s keine Verbesserung, laut Gerhard. Bin dann gegangen. Habe den Aufzgen Namen gegeben – nur zur Sicherheit.

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