Wenn ich das Wort Marshall bisher hörte, dachte ich an Matt Dillon und Gary Cooper. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn Wolfgang Tiefensee hatte ja die Knaller-Idee Hartz IV- Empfänger als Anti-Terror-Patrouillen, sogenannte Train-Marshalls, im öffentlichen Nahverkehr einzusetzen. Das ist ja wirklich die Hammer-Idee: Sich für einen Hungelohn mit Grafitti.Sprayern, rechtsradikalen Tieffliegern und vermeintlichen Al- Dingsbums-Fuzzies herumprügeln. Super Idee, Herr Tiefensee.
In dem schönen SpOn-Artikel habe ich, ganz nebenbei bemerkt, auch wieder ein gaaaanz tolles neues Sprachkonstrukt entdeckt – ein wahres Kleinod: “verkehrsarme Tagesrandzeiten”
Ist das nicht rührend. Das treibt einem doch schon beim Langsamlesen die Tränen in die Augen, oder!?
Da fällt mir ein, ich las vor einiger Zeit, im Zusammenhang mit den Begriffen “Hartz IV – Marshall”, einen Vorschlag, den ich für wesentlich effektiver halte: Bevölkerung fordert Brain-Marshalls für Politiker.
Hinter jedem Politiker ein Aufpasser, und wenn das Stör-Rauschen mal wieder zu hoch wird und nur noch Geplapper kommt kadusch sofortiges Einschreiten zum Schutze der Bevölkerung.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
t-tags: Hartz, Marshall, Terror, Tiefensee
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