Nachdem das C@fé vor kurzem einen kurzen schmerzvollen, aber wenigstens schnellen Tod gestorben ist, lasse ich jetzt auch jo$ blog-o-matic folgen. Die Gründe:

  • Ich habe einen Platz bei Posterous gefunden, der einfach zuviele Vorteile gegenüber einem Wordpress-Blog auf eigenem Webspace bietet. Zwar habe ich bei Virtu(ell)nwaswirkönnen nicht soviel administrativen Einfluss, wie bei einem selbstgehosteten Blog, aber ich habe mich geprüft und festgestellt: Das will ich auch gar nicht. Ich will schreiben und Sachen raus hauen, wenn mir danach ist. Fertig. Die Technik, die da am Werkeln ist, interessiert mich nicht mehr die Bohne, seit es diese neuen Dienste gibt. Ich will auch keine Zeit dafür aufwenden müssen. Es ist wie beim Auto: Ich will die Kiste nicht tunen und tieferlegen – ich will von A nach B fahren. Fertig. Mich interessiert Inhalt. Punkt.
  • Posterous bietet Einfachheit, sehr gute Vernetzung mit anderen “Social-Media”-Diensten (z. B. Twitter, Facebook), bietet Anlaysemöglichkeiten, und geht damit also dorthin, wo Leute sind – für mich. So funktioniert das moderne Web heute. Ich habe Domains, das reicht mir für mich privat.
  • Das Stichwort “Einfachheit” durchzieht alle Aspekte von Posterous: Bloggen per Mail, per Web, per Bookmarklet, Autopost-Funktionen die “deadsimple” sind, einfache Design-Änderungen und die simple Kontrolle über die Öffentlichkeit der eigenen Seite.
  • Posterous wird kontinuierlich ausgebaut und verbessert und gewinnt stetig neue Nutzer, sprich, es ist lebendig und wächst.
  • Ein privater Grund: Ich habe gelernt, dass das digitale Leben auf dünnem Eis stattfindet. Will Dir einer böse, kann er alles kaputt machen. Hast Du dann vorher mit viel Herzblut Eigenes geschaffen und musst zuschauen, wie es sukzessive zerstört wird, dann ist das eine Erfahrung, die man lernend beachten muss.
  • Das einzige was nervt, ist die Tatsache, dass der Import der alten Artikel hier bisher noch nicht problemlos zu Posterous funktioniert hat.Da lässt sich aber sicher noch eine Lösung finden, denn ich hab’ da auch bisher aus zeitlichen Gründen nix zur Problemlösung unternehmen können.

    Wer möchte, liest und spricht also ab jetzt auf Virtu(ell)nwaswirkönnen.

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