Archives for Februar 2009

Wochenendlich

von Sea Lemon via pixdaus.com

Diese Woche war hart …

Wochenendlich, ein erholmichschnell,
der relatiefgründige Erkenntnistplatz.
Erholungemein für den Wochenanfangfrisch
verdirbt doch blitzschnellkraft tagsdraufgängerich
am Montageswerk, leckmichamarsch.


… echt hart, und die nächste wird nicht besser.

Es ist Wochenende, für alle die es sich leisten können, gilt: *futab!

*=Feet up, take a break.

Aschermittwochsansichten

Fastnachtsfenster von jo jmatic, 2009; via Ipernity
Fastnachtfenster von jo jmatic via Ipernity

Aschermittwochsansichten.

Ein Euro dreissig reicht beim Faschingszug noch nicht mal für ein Bier.

Und warum mich ein popcornwerfender Elferrat auf einem bunten Auto an Bankmanager und Finanzjongleure erinnert, müsste ich nochmal reflektieren.

Heile Heile Gänsje

52MALDU'09

Kam man diese Woche nicht drumrum: Fastnacht.
Ist oft schwer zu entdecken, trotzdem liegen Frohsinn und Drama in der Fastnacht eng beieinander. Ich höre unter all dem Rufen und Singen immer den alten Ernst singen. Ihr auch?

Zum Projekt:
Der wöchentliche Kurzfilm 2009 – eine Woche, eine Minute. Ein Projekt der Gäste in jo$ C@fé, initiert von Kreuznacher und alle Details und Filme erfahrt Ihr im C@fé-Spezial in der Abteilung: 52MALDU2009.

↑52MAL – Woche #8: “Heile Heile Gänsje 2009″

[Video nach dem Klick]

Alle weiteren Informationen zum Projekt hier: 52MALDU – 2009

Schizoreimette

Schziojo Polaroid von jo jmatic, 2008; via Ipernity
Schziojo Polaroid von jo jmatic, 2008; via Ipernity

Schizoreimette

Es scheint mir äußerst verwegen,
vorm Spiegel zu stehen und überlegen
grinsend mir ins Gesicht zu schlagen,
indianergleich den Schmerz zu ertragen
und dabei zu denken: [jetzt und hier klicken]

Woche #7: “Phaserschlampen”

52MALDU'09

52MAL 2009 – Woche #7: “Phaserschlampen”

Eine “schlaflose-Nacht-Arbeit” aus der letzten Woche. Wer mit “Phasern” und “Kirk” und “Spock” nix anfangen kann, der ist hier verkehrt. Ich sollte wahrscheinlich jetzt schon das Sequel ins Auge fassen: “Die fabulösen Phaserschlampen retten den Rock’n'Roll vor Dieter Bohlen”.
Der Comic wurde auf goanimate.com zusammengeschraubt. Coole Sache.

Zum Projekt:
Der wöchentliche Kurzfilm 2009 – eine Woche, eine Minute. Ein Projekt der Gäste in jo$ C@fé, initiert von Kreuznacher und alle Details und Filme erfahrt Ihr im C@fé-Spezial in der Abteilung: 52MALDU2009.

↑52MAL – Woche #7: “Phaserschlampen” [Video nach dem Klick]

Ich bin die Krise

'When Helmets Make No Sense'<br />
132 votes, posted by jchip8
‘When Helmets Make No Sense’
posted by jchip8 via pixdaus.com

Die sicherste Art etwas zu verpassen, ist die Angst vorm, und der aufkommende Gehirn-Aktionismus beim Nicht-verpassen-wollen-tun. Man weiß zwar im Anschluss dann in der Regel nicht, was man verpasst hat, respektive ob man überhaupt etwas verpasst hat, das doofe Gefühl aber, dass da etwas war, oder sein müsste, bleibt. Wie ein beständiger Juckreiz an einer Stelle, an der man sich schlecht selber kratzen kann, bleibt da ein McDonalds-Gefühl: Zwar hat man gegessen und heftig gelöhnt, ist aber trotzdem weder satt, noch zufrieden hernach.

Das ist wie mit den abertausenden von Bildern und Bildchen und Einblendungen im Internet: Man ist tierisch genervt von all dem Augenpulver und Blinkegedöhns und Pixelmaterial, womit man beim Surfen beschossen wird, aber wehe da kommt statt des erwarteten Bilds nur der kleine Platzhalter mit dem Fragezeichen, der andeutet, dass der vermeintliche Inhalt an dieser Stelle fehlt – aus welchem Grund auch immer – dann werden wir sauer! Da sollte etwas sein und ist nicht! Klar, ist es wahrscheinlich kacke und überflüssig, aber:
Es-wurde-erwartet-und-es-ist-nicht-da-und-das-nervt!

Ist der Mensch, der sich solcherart im normalen Erwerbsleben verhält und quält, ein produktives Mitglied dieser Gesellschaft und mithin volljährig, ist er ein potentieller Kunde für das Psychologen-Gewerbe und darum Zielgruppe für das Produkt: “Midlife-Crisis”!

Diese Krise in der Lebensmitte ist wohl so ziemlich das dämlichste und nervigste Psycho-Klischee überhaupt.

Ich stelle es mal in den digitalen Denk-Raum:
Wer erst eine Krise in der vermeintlichen Lebensmitte braucht um über den Sinn seines vergangenen, augenblicklichen und zukünftigen Treibens auf diesem Planeten nachzudenken, der hat aber lecker gepennt bisher – egal, wie alt er gerade ist.

Als ob unser Selbst wirklich Halbzeitbilanz ziehen wollte. So wie das Halbjahreszeugnis in der Schule, welches unmissverständlich andeutet, dass die bisherige, und hiermit dokumentierte Leistung doch grosse Zweifel am Erreichen des Klassenziels aufkommen lässt. Als ob unser Selbst das alles wirklich realisierte, und es bloss nicht in unser Bewusstsein vordringen lässt, bis dann endlich mit Beginn aufkommender Knie- und Kreuzschmerzen der Verdrängungsspeicher voll ist und die Entladung kommt.

Mittlerweile wird die “Midlife-Crisis” doch sogar schon von mehreren Generationen beansprucht, weil griffig: Da sitzt auch der Mitzwanziger schon mal zu Hause auf der Designer-Couch und fragt sich, was da denn wohl noch kommen soll: Für den Rest des Lebens twittern, Gruppen in Communitys beitreten, digital gegen Folterungen abstimmen und Blog-Artikel mit Diät-Erfahrungen beim Kampf gegen Übergewicht lesen?

So betrachtet wäre meine “Midlife Crisis” schon im zarten Alter von 15 oder 16 Jahren ausgebrochen, als ich die Fragen nach dem Sinnen und Treiben unserer Gattung mit praktischen Theologen diskutierte und deren wissend-lächelnd gegebene Antworten nichts als das oben schon beschriebene McDonalds-Gefühl produzierten: ChickenMcNuggets ohne Soße, quasi. Will heißen: Pass auf, dass Du die Schachtel nicht mit isst! Die schmeckt genauso nach nichts. Wie kann man nur so schnell zufrieden sein?

Das, was wirtschaftlich begabte Psychologie-Fuzzies mal mit dem Namen “Midlife-Crisis” belegten, ist nichts anderes als die Frage nach …

[das ganze Dilemma und die Aufösung des Selbst nach dem Klick]

↑52MAL – Woche #6: “Kurze Kritzelgeschichte”

Ich kritzele gerne. Das hilft mir bei der Denkerei, denke ich. Drum wollte ich das in Wohe #6 mal animiert darstellen.
Keine Ahnung, was mich dazu animiert hat. Naja, war nur ein Versuch.
Mit anderen Worten: Die Geschichte des Kritzelns ist eine Geschichte voller Missverständnisse.
Ach, so ein Quatsch …
↑52MAL – Woche #6: “Kurze Kritzelgeschichte”

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Schuhphilosophisches


The Best Shoes (Künstler unbekannt, via pixdaus.com)

In der Einzelpräsidentenrückgabe oder “Die Schuhe waren zu groß, Herr Bush.” ging es letzte Woche schon um den Schuhwurf von Herrn al Saidi auf Herrn Expräsidenten Bush. Wir repetieren: Herr al Saidi hat seine Schuhe ziemlich eindeutig in Richtung George Bush geworfen, als dieser kurz vorm “Ex” vorm Präsident war, aber eben noch Präsident war. Jetzt sitzt er im Knast, aber er hat ein Schuh-Denkmal gekriegt. Herr Bush ist jetzt “Ex”, sitzt nicht im Knast, dafür hat er aber auch kein Denkmal gekriegt. Logisch.

Was ich aber nicht wusste, war, dass das Schuhe werfen mittlerweile ein Trend geworden ist. Siehe hier:

Nach der Attacke auf Ministerpräsident Jiabao: Chinas Medien verschweigen Schuhwurf

Vortrag an der Universität von Stockholm: Israels Botschafter von Schuh getroffen

Fossile Skelettfunde in Pakistan: Ur-Wale hatten Sex am Strand

Ach ne, sorry. Die letzte Headline gehört nicht dazu. Also … jedenfalls glaube ich das, weil Wale hatten damals noch keine Schuhe an. Zumindest nicht am Strand. Außerdem sieht man Wale ziemlich selten beim Werfen von Dingen.

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[Sprichwörtlich erhellendes nach dem Klick]