
↑graphitcity-Desktop von jo jmatic via Ipernity
Da ist doch gerade eine Woche an mir vorbei gerast. Habt Ihr die auch gesehen? Hmpf, … das passiert mir dauernd: Kaum geht so ‘ne ordinäre Woche in die Startlöcher … Peng! … is’ sie auch schon weg! Rast an mir vorbei, als ob sie eine Packung Nihilisten-Mints verputzt hat.
Ich bin langsam zu schnell zu alt zu langsam für dieses Zeitkontinuum, oder, wie der Ranger schon sagte: [weiter nach dem Klick]
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“hey doctor!” von noname bei pixdaus.com
Hatte gestern Stress mit der Polizei. Hatte mich verfahren und fragte einen Polizisten nach dem Weg.
Der meinte ich hätte Drogen genommen.
Sagte ihm, dass, wenn er recht hätte, es sich dann ja wohl um ein schwebendes Verfahren handele.
Fragt er mich, ob ich ihn auf den Arm nehmen wolle.
Sagte ihm, dass ich ihn ja durchaus nett fände, aber das jetzt wohl etwas zu schnell ginge mit uns beiden.
Verbrachte die Nacht als Einzeller.
Zum Mittagessen Streifenhörnchen.
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10 minutes von Luckyred via pixdaus.com
Es ist Freitag. Ich bin müde. Nicht so müde, als dass mir ein Bett helfen könnte, aber müde. Anders müde eben.
Die Welt ist total verrückt. Kurz vorm Untergang, vermutlich – und gegen mich. Soviel ist klar. Ich nehm’s nicht persönlich. Noch nicht.
Irgendwie schmeckt die Welt heute wie pampiges Brot und sonst gar nichts.
Die erschreckende Erkenntnis des Tages: [nach dem Klick ...]
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↑Bodybuiling Südwestdeutsche Meisterschaft 2008
von jo jmatic, 2008; via Ipernity
Ich war auf einer Bodybuildingveranstaltung, einer Meisterschaft, einer südwestdeutschen Meisterschaft. Hier bei uns im schönen Bad Kreuznach.
Nein, nicht als Teilnehmer (es gab keine “No Training – Just do it and have fun”- Klasse), sondern als Zuschauer. Oder als Alien? Ich bin nicht sicher, denn das ist schon eine andere Welt.
Also, im Prinzip war die Veranstaltung so was hier:
[weitere Polaroids und neue Einsichten nach dem Klick ...]
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↑Am Anfang schuf Dieter
von jo jmatic, 2008; via Ipernity
Die BILD macht auf und in Kritik. Promis werden zur Redaktionskonferenz eingeladen und dürfen kritisieren. Das ganze wird dann im Web per Stream dem Konsumenten vorgesetzt. Der Kritiker vom 10.11.08: Dieter Popptitan “Poptitan” Bohlen. (Das Video ist leider nur auf der entsprechenden Seite zu sehen. Folgt mutig dem Link.)
Dieter Bohlen und die BILD: Diese Zusammenkunft ist die funktionierende metaphysische Kernfusion. Da kommt zusammen, was zusammen gehört. Es kann nur so sein: Dieter Bohlen liest den ganzen Tag die BILD (siehe Video ab Minute 9) und die BILD produziert den ganzen Tag Bohlen.
Dieter Bohlen ist selber so sehr BILD, dass er sogar phonetisch in ihr aufgeht, denn bei ihm ist eine Schlagzeile, eine “Schlach(t)zeile”. Ich schwöre, ich höre das “t”.
Bohlensche Merksätze, -worte und -fragen lassen einen denken, man habe den BILD-Schöpfer persönlich vor sich:
[der Klick zur Erkenntnis ...]
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%
↑Don’t eat yellow snow
von jo jmatic, 2008 via Ipernity
Cool, aber langsam
Die Temperatur des Gehirns beeinflusst bei Zebrafinken das Tempo der Melodien
Der Gesang von Zebrafinken lässt sich durch Kühlen spezieller Regionen im Gehirn der Vögel steuern. Die niedrigere Temperatur bewirkt ein langsameres Zwitschern der Melodie, ohne aber den Gesamtrhythmus oder die Tonhöhe zu beeinflussen, haben amerikanische Forscher um Michael Long vom Massachusetts Institute of Technologie in Cambridge herausgefunden.
Einen ähnlichen Mechanismus könnte es für die Sprachsteuerung auch beim Menschen geben, schreiben sie.
Ich beantrage die sofortige drastische Senkung der Raumtemperatur im deutschen Bundestag, in den Vorstandsetagen der deutschen Banken und die Schockfrostung von George W. Bush und Dieter Bohlen.
Das hilft dann zwar nicht, dass die Reden vernünftiger werden, aber sie werden laaangsaaameeer und man kann sich schneller in Sicherheit bringen.
Vorschlag zur praktischen Durchführung:
Es wird Winter. Reißt einfach die Fenster raus. Sie werden laaangsaaameeer Unfug von sich geben und schneller arbeiten.
Dieser Vergleich zwischen Forschung und Politik ist politisch absolut unkorrekt, verursacht argumentativen Kollateralschaden und stellt zudem D. Bohlen in eine Reihe mit …
Och, nö, das ist schon in Ordnung.
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Ich war am Wochenende an einem Ort, den wir früher Müllkippe nennen durften. Dieser Ort hatte damals etwas magisches. Er sah aus wie ein anderer Planet. Na ja, er roch auch so …
Meine Fahrräder zum Beispiel, bezog ich früher eigentlich fast ausschließlich von dort. In Einzelteilen. Quasi “Pimp my nothing to a Frankenstein-Rennrad”. Ihr wißt schon: 28er-Herrenradrahmen, Marke “sauschwer”, einmal Rennlenker ohne alles, und eine Dreigangnabenschaltung, aber den Schalthebel ans untere vordere Rahmenrohr gebaut. Völlig idiotisch, weil unbequem und unpraktisch, aber damals Standard bei jedem Rennrad und deshalb ein absolutes “must-have”. Nur haben wir das damals nicht so genannt, aber das ist einen andere Geschichte
Auf der Müllkippe stand übrigens das Haus vom Müllkippenaufseher. Es sah aus wie Onkel Toms Hütte nach der Apokalypse. Oder anders ausgedrückt: Hätte Mad Max ein Gartenhaus, es würde so ausgesehen haben.
Heute ist das alles ganz anders.
[Wie? Das seht Ihr nach'm Klick.]
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Weltbühne 1 von jo jmatic, 2008; via Ipernity
Der Freitag lehrt wie immer Demut den, der weiß, dass Bühnen unglaublich tolerant und leidensfähig sind, was Stück und Akteure angeht. Auf dem heutigen Spielplan stehen:
Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
Untertitel: Der Einfluss der Finanzbosse – Die Unscharfmacher
Peinlich treibt man’s auf die Spitze, durch dämliche, dumme platte Witze.
Untertitel: Missglückter Scherz von Berlusconi: Obama ist ‘ansehnlich und sogar gebräunt’
So lautet also der Bericht: “Dummheit schützt vor Dummheit nicht.
Untertitel: “Palin wusste nicht, dass Afrika ein Kontinent ist”
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