… seid Ihr schon fast krank! Falls Ihr unter 18 Jahren alt seid, dann ist es sogar so, dass … Ok, ich weiß, hier schaut eh’ keiner rein, der unter 18 Jahren alt ist. Schon gut.
Also, zur Sache: Psychologe fordert Anerkennung der Internetsucht als Krankheitsbild…
Gelesen!? Ich hab’s gelesen und freue mich natürlich für unsere Kopfdoktoren (hier speziell Herr Wolfgang Frindte), dass sie es wieder schaffen, ein neue Krankheit zu kreieren, und neue Bücher mit alten Inhalten zu schreiben, alten Therapien neue Namen zu geben, und damit den Kassen das Geld aus der Tasche zu schwurbeln – was die zuviel von uns gekriegt haben …
Das, was mich allerdings wirklich an dem Artikel erschreckt fasziniert hat, sind die tollen Worte die darin benutzt wurden. Ok, ich gebe zu, ich verstehe sie nicht, aber ich arbeite daran. Versprochen!
Bis dahin kann mir vielleicht jemand erklären was
“Erziehungsführung”
ist!? Vielleicht habe ich in der Schule zu wenig Erklärungsführung, oder aber nur zu wenig Erkenntnisverständnis gehabt. Im Moment fehlt mir jedenfalls der Durchblickkick. Naja, ich hätte mir schon eine Warnungsmahnung vom Autoren gewünscht.
Auch ganz schön toll finde ich
“zwanghafte Wiederholungsmuster”!
Ich wäre mal so verwegen zu behaupten, er wollte uns mitteilen, dass es sich um scheinbar zwanghafte und wiederholt auftretende Verhaltensweisen geht, darein man als Psychologe ein Verhaltensmuster zu interpretieren geneigt ist. Oder, um mal mit Goethe zu sprechen: Ein Muster, was sich nicht in irgendeiner Form wiederholt, ist seiner Existenz als ebensolches schlichtweg beraubt. Das is’ sowas wie der weiße Schimmel, isn’t it!?
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Mein Highlight ist allerdings:
“Wie beim Rauchen werde versucht, das eigene Verhalten zu rechtfertigen, …”
Was hab’ ich ein Glück, dass ich Nichtraucher bin. Da könnt Ihr mal sehen, Ihr Neu-Kranken, die Raucher sind schon weiter als Ihr: Die haben ihr Recht schon gefertigt … Deshalb werden die jetzt auch von uns (den Nichtrauchern) fertig gemacht – mit Recht.
Die Untersuchungen ergeben laut Frindte aber auch, dass das Suchtverhalten nicht selten im Erwachsenenalter endet. Die Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche ein besonderes Interesse an Internetformaten wie Chatrooms und Diskussionsforen beispielsweise zu Harry Potter haben, für die sie sich später als Erwachsene nicht mehr interessieren.
So ein Ärger! Da erfindet man eine neue Krankheit und dann erledigt die sich doch frecherdings von selber. Die Welt ist soooo ungerecht. … auch weil man sich dann auch noch obendrein von solchen Landeiern durch den virtuellen Kakao ziehen lassen muss.





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